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SANKRANTI e.V.

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Handschrift

Die Bauern eines Dorfes namens Kummarigudem/ Mallikudurla wollen nun als Gemeinschaft der chemischen Landwirtschaft den Rücken kehren und zu einer natürlichen, nachhaltigen Anbaumethode zurückkehren. Da sie eine große Lobby gegen sich haben, ist dies ein mutiger Schritt!

Unser Verein, Sankranti e.V. unterstützt dieses kleine Dorf in Telangana mit dem aktuellen Projekt Village of Hope. Wir haben uns einiges vorgenommen.  Es soll ein Modell werden, um anderen Bauern in Indien Mut zu machen.

Die meisten Kleinbauern in Indien sehen keinen Ausweg mehr!

Unsere Projekte in Indien finden vor dem Hintergrund statt, daß sich seit 1995 bereits mehr als 300.000  Bauern das Leben genommen haben.

 

Sie sind seit Jahren in den Klauen der Chemiekonzerne. 40 % ihrer Investitionen geben sie inzwischen für genmanipuliertes Saatgut, chemische Düngemittel und Pestizide aus.  Sie sind nahezu vollständig abhängig, da die Lieferanten ihnen die Ernte abkaufen und relativ willkürlich die Preise drücken. In einigen Gegenden sind die Böden bereits so ausgelaugt, dass mehr und mehr Kunstdünger und Pestizide nötig sind, damit alles „gut“ wächst. Das Grundwasser, das meistens auch Trinkwasser ist, enthält Flourid und andere Chemikalien, der Grundwasserspiegel sinkt von Jahr zu Jahr.

Wenn dann noch Schulden hinzukommen, oder der Monsoon ausbleibt, ist es dann das Ende. Die Situation ist dramatisch.

Das Land, das die Kleinbauern von Hand bewirtschaften ist meistens nicht größer als 1 bis 2 ha. Der Konkurrenzkampf auf dem Weltmarkt scheint aussichtslos. Sollen diese Bauern aufgeben? Wir wollen ihnen helfen, ihre Selbständigkeit und Ernährungssouveränität zurückzuerlangen und hoffen dabei auf Eure Hilfe!

Erste Schritte:

  • Das Dorf, Village of Hope  „Kummarigudem“ erhält 28 Milchkühe mit ihren Kälbchen. Dies sichert ihnen eine kleine zusätzliche Einnahme durch den Verkauf der Milch.
  • Alle Bauern bekommen Training in dieser nachhaltigen, natürlichen Anbaumethode, der sogenannten Zero Budget Natural Farming Methode.
  • Sie werden außerdem beim Verkauf ihrer Ernte von einem indischen Coach beraten und unterstützt.
  • Wir helfen dabei, sie inländisch zu vernetzen und langfristig Fairtrade- Kontakte aufzubauen…    Für Anregungen von Euch sind wir offen!!
  • Das Dorf bekommt eine Wasseraufbereitungsanlage (Waterplant), da die meisten Einwohner das stark belastete Grundwasser trinken. Viele, die älter als 40 Jahre sind, haben starke Gelenkschmerzen.
  • Wir werden daher im Februar 2018 ein weiteres dringend benötigtes Medical-Camp im Dorf durchführen.

 

Inzwischen muß man in Indien lange suchen, um glückliche Bauern zu finden. Die Familie unten auf dem Foto trafen wir 2008 in Uttarakhand, Nordindien. Auf der Terrasse mit Blick ins weite Tal würden bei uns Liegestühle stehen; hier ist es das Gehege für die zwei Kühe. Wenn die Mutter melkt, fächelt eine der Töchter mit einem Zweiglein, damit die Kuh nicht von Insekten gestört wird und schön ruhig hält… 

 

Indische Mutter mit ihren beiden Töchtern und Kuh in ihrer Mitte, glücklich mit natürlicher Landwirtschaft