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SANKRANTI e.V.

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Januar 2018

Eine Kuh…

…gilt als größtes Geschenk mit dem die größten Verdienste erworben werden, so sagen es viele Hindu-Schriften. Das Ritual, eine Kuh zu schenken, führt man heute meist symbolisch aus. In Indien ist die Kuh heilig! Sie bringt Glück in jedes Haus!  Ihr wird gedankt und sie wird verehrt wie die selbstlose Göttliche Mutter. Selbstverständlich werden die Tiere nicht geschlachtet. Sie gehören ja zur Familie. Die meisten Bauern haben maximal zwei Kühe.

Im Rahmen unseres Projekts Village of Hope werden dem Dorf Kummarigudem (bei Mallikudurla) im Januar/Februar 28 Indische Kühe gestiftet. Viele von Euch haben dieses einzigartige Pilotprojekt mit Spenden unterstützt und möglich gemacht. Danke Euch allen, dass Ihr den Bauern die Treue gehalten habt!!! Es gab die Möglichkeit bis zum 23. Dezember an der Auslosung der 28 weiblichen Kuh-Namen teilzunehmen. Weiter unten seht Ihr die ausgelosten Namen.

Im Januar/Februar werden alle Kühe im Rahmen eines Dorffests an ihre Familien übergeben und nach traditioneller Art gesegnet. Wir möchten Euch an der großen Freude, die ihr dem Dorf damit beschert, teilhaben lassen. Daher werden wir im März die Fotos und Videoclips online stellen und jede einzelne Kuh mit ihrem Kälbchen wird auf dieser Webseite zu sehen sein.

Dies sind die 28 ausgelosten Kuh-Namen:

 

Indische Kühe

Schon in den ältesten indischen Schriften, den Veden, kommt in bildhafter Sprache die Kuh als Göttin vor, die Verkörperung der Erde, Prithivi Mata. Auch spätere hinduistische Schriften bezeichnen sie an einigen Stellen als Göttin. Besonders häufig tritt die Wunschkuh auf, die Erfüllerin der Wünsche mit dem Namen Kamadhenu.

Im ländlichen Bereich ehrt man Kühe an bestimmten Tagen, z.B. bei dem Lichterfest Divali oder zu Sankranti, dem Erntedankfest der Farmer. Dann werden sie geputzt, geschmückt und bekommen besonderes Futter.

Traditionell schlachten Hindus keine Rinder, der Verzehr von Rindfleisch ist ein Nahrungstabu.
In früheren Zeiten wurden Kühe, die keine Milch mehr gaben bis zu ihrem natürlichen Tod gefüttert.
 

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Januar 2017

… führte der Goshala Trust in Kummarigudem ein Ayurveda-Medical-Camp mit fünf ayurvedischen Ärzten durch. Viele der Dorfeinwohner kamen, wurden untersucht und erhielten kostenlose ayurvedische Medikamente. Das Medical-Camp konnte Dank Eurer Spenden organisiert werden.    Fast alle Einwohner, die älter sind als 40 Jahre leiden unter sehr starken Gelenkschmerzen. Dies ist auf den hohen Fluoridgehalt im Grundwasser zurückzuführen. Das Grundwasser ist gleichzeitig auch Trinkwasser. Sankranti e.V. wird dem Dorf im Rahmen des Village of Hope– Projekts eine Wasseraufbereitungsanlage (genannt Waterplant) stiften. Im nächsten Jahr werden wir ein weiteres Camp durchführen, zu dem wir auch homöopathische Ärzte einladen.

Juni, Juli 2016

… während der Monsunzeit,  besuchten die Mitglieder unserer Indischen Partnerorganisation (Abk. Goshala Trust) das Dorf Kummarigudem und übergaben den Familien 330 Obstbäume, gestiftet von Sankranti e.V. – von EUCH!   Jede Familie erhielt 6 Bäumchen, die in drei Jahren erste Früchte tragen werden.

 

März 2016

…wurden weitere fünf Familien von Suizid-Opfern mit Spenden unterstützt. Die Familien stammten aus der Umgebung von Kummarigudem und wurden zur Dorfversammlung eingeladen. Die Versammelten legten eine Gedenkminute für die Verstorbenen ein. Dass die Hinterbliebenen das Mitgefühl einer Gemeinschaft erfahren und dass sie mit anderen nochmals über die Umstände sprechen können, kommt nicht häufig vor.  Meistens bleiben sie allein mit ihrer Trauer und Verzweiflung. Das Familienoberhaupt ist plötzlich nicht mehr da. Was ist nun zu tun? Fragen über Fragen…  Wir sahen Waisenkinder, deren Vater und Mutter sich das Leben genommen hatten. Manchmal waren es Restschulden von gerade mal 80,- Euro die nicht mehr zurückgezahlt werden konnten. Unsere Erfahrungen mit den Vorläuferprojekten haben gezeigt, dass die betroffenen Familien froh sind, wenn wir ein Guthaben für die Ausbildung der Kinder auf ihrem Bankkonto deponieren.  Jede Familie erhielt 35.000 Rupees, das sind umgerechnet ca. 500,- Euro.

 

Waisenkinder von Kleinbauern in Indien

Waisenkinder von Kleinbauern in Indien