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SANKRANTI e.V.

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März 2018

„Eine Kuh…

…gilt als Geschenk, mit dem die größten Verdienste erworben werden!“  so sagen es viele Hindu-Schriften.
Die ZBNF- Anbaumethode basiert auf Kuhdung und -Urin der Indischen Giri Kuh. Daher sind die Kühe der Grundstein unseres Projekts.

Nun sind sie da, die vorerst 27 Kühe mit ihren Kälbchen.  Es werden noch mehr!  Am 4. März 2018 wurden sie in Kummarigudem feierlich ihren Familien übergeben.  Wir haben ein großes Dorffest mit allen Dorfeinwohnern und vielen Gästen gefeiert.

Die Freude war riesig!!!

Die gesamten Fotos und Videos sind unter folgendem Link zu sehen: 

https://www.icloud.com/sharedalbum/de-de/#B0P532ODWGat7UC

Außerdem gibt es ein kurzes Video (je max. 30 Sek.) jeder Kuh bei Klick auf den Namen:
Viel Freude beim Anschauen!

All Cows1 All Cows2 All Cows3 Amma Lotti Amrita Gina Anne1 Anne2 Bhavani Naema</ a>Calf AntonCalf GertrudCalf NoraFranka1Franka2Franka3Ganga MonikaGanga Muhji1Ganga Muhji2Gauri KlixiGinaGomukhHanna LakshmiIsha Merrit1Isha Merrit2LeanaLucky LydiaLucky Mali Lucky Meika Lucky Meika2 MahalakshmiMaria1Maria2MariettaMarita1Marita2Nandini GreteGretes homePajuuRahima1Rahima2Rahima3RenateSaiRam RitaSai Sophia1Sai Sophia2Swetha UschiYanomami

Drei erfahrene ZBNF-Trainer werden künftig alle zehn Tage Feldbesuche machen und Trainings geben. Außerdem werden workshops auf ZBNF-Farmen organisiert. Das erste Training fand bereits statt, der Trainer aus Andhra Pradesh war von dem Projekt mit 56 TeilnehmerInnen und dem Interesse begeistert!  Speziell die Frauen sind sehr interessiert.

Unsere indische Partnerorganisation, der Goshala Trust, hat sich auch in diesem Jahr als absolut verlässlich und engagiert erwiesen.

 

Indische Kühe

Schon in den ältesten indischen Schriften, den Veden, kommt in bildhafter Sprache die Kuh als Göttin vor, die Verkörperung der Erde, Prithivi Mata. Auch spätere hinduistische Schriften bezeichnen sie an einigen Stellen als Göttin. Besonders häufig tritt die Wunschkuh auf, die Erfüllerin der Wünsche mit dem Namen Kamadhenu.

Im ländlichen Bereich ehrt man Kühe an bestimmten Tagen, z.B. bei dem Lichterfest Divali oder zu Sankranti, dem Erntedankfest der Farmer. Dann werden sie geputzt, geschmückt und bekommen besonderes Futter.

Traditionell schlachten Hindus keine Rinder, der Verzehr von Rindfleisch ist ein Nahrungstabu.
In früheren Zeiten wurden Kühe, die keine Milch mehr gaben bis zu ihrem natürlichen Tod gefüttert.

(mehr …)

Januar 2017

… führte der Goshala Trust in Kummarigudem ein Ayurveda-Medical-Camp mit fünf ayurvedischen Ärzten durch. Viele der Dorfeinwohner kamen, wurden untersucht und erhielten kostenlose ayurvedische Medikamente. Das Medical-Camp konnte Dank Eurer Spenden organisiert werden.    Fast alle Einwohner, die älter sind als 40 Jahre leiden unter sehr starken Gelenkschmerzen. Dies ist auf den hohen Fluoridgehalt im Grundwasser zurückzuführen. Das Grundwasser ist gleichzeitig auch Trinkwasser. Sankranti e.V. wird dem Dorf im Rahmen des Village of Hope– Projekts eine Wasseraufbereitungsanlage (genannt Waterplant) stiften. Im nächsten Jahr werden wir ein weiteres Camp durchführen, zu dem wir auch homöopathische Ärzte einladen.

Juni, Juli 2016

… während der Monsunzeit,  besuchten die Mitglieder unserer Indischen Partnerorganisation (Abk. Goshala Trust) das Dorf Kummarigudem und übergaben den Familien 330 Obstbäume, gestiftet von Sankranti e.V. – von EUCH!   Jede Familie erhielt 6 Bäumchen, die in drei Jahren erste Früchte tragen werden.

 

März 2016

…wurden weitere fünf Familien von Suizid-Opfern mit Spenden unterstützt. Die Familien stammten aus der Umgebung von Kummarigudem und wurden zur Dorfversammlung eingeladen. Die Versammelten legten eine Gedenkminute für die Verstorbenen ein. Dass die Hinterbliebenen das Mitgefühl einer Gemeinschaft erfahren und dass sie mit anderen nochmals über die Umstände sprechen können, kommt nicht häufig vor.  Meistens bleiben sie allein mit ihrer Trauer und Verzweiflung. Das Familienoberhaupt ist plötzlich nicht mehr da. Was ist nun zu tun? Fragen über Fragen…  Wir sahen Waisenkinder, deren Vater und Mutter sich das Leben genommen hatten. Manchmal waren es Restschulden von gerade mal 80,- Euro die nicht mehr zurückgezahlt werden konnten. Unsere Erfahrungen mit den Vorläuferprojekten haben gezeigt, dass die betroffenen Familien froh sind, wenn wir ein Guthaben für die Ausbildung der Kinder auf ihrem Bankkonto deponieren.  Jede Familie erhielt 35.000 Rupees, das sind umgerechnet ca. 500,- Euro.

 

Waisenkinder von Kleinbauern in Indien

Waisenkinder von Kleinbauern in Indien